|
Mailinglisten sind ein recht einfaches und
sehr altes Kommunikationsmittel
im Internet. Teilnehmen kann jeder, der eine E-Mail-Adresse hat.
Während das WWW (wie ja auch diese Seiten) in erster Linie
ein Veröffentlichungsmedium ist, sind Mailinglisten ein Kommunikationsmedium:
Jede Mailingliste hat ein Thema und jeder kann leicht selber Beiträge schreiben.
Hinweise auf meine Mailinglisten finden Sie links in der Navigationsspalte. Zur An- und Abmeldung
benutzen Sie bitte das TechWriter's Home Portal.
Eine umfangreiche Liste von Mailinglisten für Übersetzer bietet
Bruno Aeschbacher an.
Eine andere Quelle ist
Forums and Mailing Lists for Translators.
Natürlich gibt es noch viel mehr Mailinglisten.
Wenn Sie z.B. über finnische Musik in Estland diskutieren wollen,
dann informieren Sie sich doch bei:
- http://www.topica.com/
- http://tile.net/lists/
- EGroups
- Dieser Anbieter ermöglicht jedem,
eine eigene Mailingliste zu eröffnen.
Auf Wunsch wird die Mailingliste hier auch archiviert,
so daß man die Nachrichten nachträglich durchsuchen kann.
Warum benutze ich das altertümliche Medium Mailingliste?
Das hat nur begrenzt etwas mit Beharrungsvermögen zu tun, viel mehr mit zwei Einsichten:
- E-Mail ist das einfachste Push-Medium, d.h. wenn sich der Nutzer mit dem Internet
verbindet, finden die Beiträge den Weg fast selbständig auf die Festplatte des Teilnehmers.
Die modischere Methode des Web 2.0 geht so: Wenn jemand im Forum einen Beitrag
schreibt, erhalten die Teilnehmer eine entsprechende Mitteilung - übrigens per E-Mail.
Dann müssen sie mit Hilfe Ihres Webbrowsers ins Forum gehen, um dort online agieren zu können.
Diese ganzen Umstände entfallen bei einer Mailingliste, die eine E-Mail ist bereits der
komplette Kommunikationsvorgang.
- Nach dem Versand ist jeder Beitrag aus dem Internet verschwunden. Egal, was ein
Teilnehmer von sich gibt, er hinterlässt keine öffentlich zugängliche Spuren. Im Zusammenhang dieser
Mailinglisten ist diese Eigenschaft unverzichtbar: Da taucht mal ein Slang-Begriff auf, der per
Brainstorming in eine andere Sprache übertragen werden soll. Dann müssen beispielsweie auch sexuelle
Anklänge des Ausgangsbegriffs erörtert werden können. Oder: Ein Fachübersetzer muss Kontext zu einem
Übersetzungsproblem liefern, wodurch der Endkunde vielleicht erkennbar wird.
Für Themen,
die immer wieder auftauchen, gibt es ein getrenntes Gedächtnis in Form eines
Wiki.
|
Bitte beachten Sie dringend die Hinweise zum Umgang mit Mailinglisten!
Gewöhnlich haben Ihre E-Mails nur einen Empfänger, hier schreiben sie womöglich
an eine vierstellige Anzahl völlig Unbekannter!
Besonders ärgerlich sind
An- und Abmelde-Nachrichten, die an die Eingabe-Adressen der Mailinglisten
(u-jobs-en@tw-h.de usw.) geschickt und deshalb an alle Teilnehmer verbreitet werden.
ALLE An- und Abmelde-Nachrichten für meine Mailinglisten erzeugen Sie bitte mit Hilfe von
http://www.tw-h.de/mailinglisten/
|
Beispiele
Nachdem nichts so anschaulich ist wie die Wirklichkeit,
sollen hier auch ein paar Beispiele erscheinen:
Nachrichten, die genau so durch die Mailinglisten gingen.
Vielen Dank den Autoren für die Bereitschaft, die Nachrichten zur Verfügung zu stellen!
Diese Nachrichten sind nicht mehr ganz frisch, aber durch Aktualisieren
würde sich die Aussage nicht verändern. Die Mailinglisten "leben" nach wie vor.
Immer wieder verwenden Teilnehmer für diese Mailinglisten Vokabeln wie phantastisch
oder unverzichtbar - ohne Aufforderung, aber aus vollem Herzen.
|